Meine Damen und Herren (und Nikos),

damit ihr es nicht machen müsst, habe ich für euch die Apple Vision Pro getestet und werde dieses Erlebnis jetzt für euch beschreiben

Super Fruit Ninja

Da Super Fruit Ninja nach dem ersten Start, nach über zwei Minuten laden nicht fertig wurde, haben wir den Versuch dieses zu spielen abgebrochen

Tonbrett

Die Verwendung der Tonbrett App hatte einige Schwierigkeiten:

  • visionOS unterstützt keine Passkeys
  • Browser Sitzungen der Klasse WebAuthenticationSession sind nicht identisch zu Safari, daher wurde der Discord account nicht direkt übernommen
  • Versuche den QR-Code zur Discord Anmeldung über airdrop an ein anderes Gerät zu senden schlugen fehl

nach diesen Anfangsschwierigkeiten ließ sich die App allerdings einwandfrei verwenden

Abspielen von Medien

Die existierenden Medienanbieter beschränken sich auf Apple TV+ und Disney+, die Prime Video app existiert allerdings im Kompatibilitätsmodus, sie Fähigkeiten der 3D Drahtstellung sind beeindruckend, für ein besseres Erlebnis empfehle ich allerdings das Voletarium

Das raumbezogene Rechnen (Spatial Computing)

Apple preist ihre neue Skibrille als neue Ära der Technik-Branche an und will damit langfristig das iPhone ersetzen, doch wie sieht es damit praktisch aus?

nach dem ersten aufsetzen startet ein Kalibrierungsassistent, hier muss man mehrmals hintereinander auf verschiedene in einem Kreis angeordnete Punkte schauen und anschließend seine beiden Finger zusammen tippen, für Menschen mit Kontaktlinsen wie mich funktionierte das allerdings nur mittelmäßig, auch nach der Kalibrierung wählte die Vision Pro regelmäßig falsche Buttons aus, sehr nervig war dies bei der Nutzung der „Digital Crown“

Die Digital Crown ist ein stufenloser Drehregler an der Oberseite welche den Immersionsgrad und die Lautstärke einstellen kann je nachdem in welche Richtung man schaut, in meinem Fall scheint die Vision Pro deutlich den Immersionsgrad zu favorisieren und nur durch sehr langes versuchen ließ sich der Lautstärkeregler auswählen.

Je höher der Immersionsgrad, desto weniger sieht man von seiner realen Umgebung, seine eigenen Hände werden allerdings immer angezeigt, daher scheiterten meine Versuche die Dinos in Apples eigener App „Encounter Dinosaurs“ mit den Füßen zu treten, da diese schlichtweg ausgeblendet werden, selbige mit den Händen zu schlagen war allerdings problemlos möglich, obwohl es einfach von den Dinos ignoriert wurde, was sehr enttäuschend war, da zu Beginn der Immersion damit geprahlt wurde, dass die Lebewesen innerhalb der Anwendung auf dich reagieren würden

Die generelle Bedienbarkeit war in Ordnung, grundsätzlich gibt es zwei Eingabemethoden, das Augen-Tracking, welches es erlaubt auf einen Punkt zu fokussieren und dann einen Klick durch tippen seines Zeigefingers und Daumens auszuführen, allerdings mit wechselnden Erfolg, manchmal werden die Finger und manchmal der Blick nicht richtig erkannt.

Die zweite Eingabemethode ist das Tippen, so kann Apps nah genug an sich Ran ziehen, dass man dann wie auf einem riesigen Tablet auf ihnen rumtippen kann, dies bürgt aber noch höhere Erkennungsschwierigkeiten als die erste Methode

WebXR

Die Apple Vision Pro unterstützt tatsächlich den WebXR Standard, allerdings nur die VR Funktionen, die AR Funktionen konnten wir nicht zum laufen bringen.

Da diese Funktion derzeit noch experimentell sind, müssen sie unter Einstellungen -> Safari -> Advanced -> Flags aktiviert werden

Die visuelle Tastatur

Da einige Entwickler vermutlich einiges an Zeit in diese Funktion gesteckt haben, möchte ich die Qualität dieser jetzt ausführliche kommentieren:

NEIN!

Skifahren bei der Arbeit

Ein erheblicher Vorteil der Vision Pro ist, dass man nun bei der Arbeit aussehen kann wie ein Ski Fahrer, darauf beschränken sich die Vorteile dann aber auch, außer dem beigelegten original Apple Poliertuch (mit Vision Pro logo), da es nicht möglich ist die meisten produktiv Apps auf dem Gerät auszuführen. Als Notlösung kann man aber sein MacBook verbinden und die Apple Vision Pro als Bildschirm verwenden, was es dann sogar zulässt, die mit dem Mac verbundene Tastatur und Maus für andere visionOS Apps zu benutzen. Dies ist allerdings in sofern eingeschränkt, dass die Vision Pro ausschließlich als ein Bildschirm fungieren kann, was also effektiv heißt, dass das Haupt-Feature, der Vision Pro, nämlich der große Bildschirm Platz, nicht nutzbar ist

Cut the Rope 3

Baby Om Nom ist mega süß

Das neu erfundene Sehen

Apple hat mit EyeSight tatsächlich nicht das sehen neu erfunden, sondern viel zu viel Geld aus dem Fenster geworfen damit auf der Außenseite der Brille Augen angezeigt werden können, in unseren Tests konnten wir weder herausfinden wieso dies sinnvoll ist, noch wie man das Feature überhaupt verwendet

und damit verabschiede ich mich, schreibt eure Meinung gerne in die Kommentare oder ins Korum

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Von jerimi2

Ein Gedanke zu „Jerimi hat die Vision Pro getestet“

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